DSGVO

Ihr Lieben,

ich habe mich, auf Grund der DSGVO, dazu entschlossen, mein Blog, ab morgen, erst mal auf Privat zu stellen, bzw. nur für mich sichtbar zu machen.

Natürlich werde ich weiterhin bei euch lesen und auch kommentieren, sofern das noch möglich ist. 😉

Machts erst mal gut und auf bald

Caro *wink*

Phänomen Schuhe auf der Autobahn

Fast jede Woche sind wir auf deutschen, niederländischen und belgischen Autobahnen unterwegs.

Fast jede Woche wundere ich mich darüber, was so alles am Fahrbahnrand liegt.

Von überfahrenen toten Tieren, über Müll bis hin zu Unmengen von Schuhen.

Schuhe!

Mal ein einzelner, mal ein paar, mal auch mehrere gleich hintereinander.

Ich frage mich jedes Mal, wie die wohl dahin kommen?

Werden die aus dem fahrenden Auto geworfen? Verliert sie jemand, der gerade umzieht und die Kartons auf dem Hänger nicht richtig zugemacht und festgezurrt hat? Sind sie  Überbleibsel einer Straftat?

Ich weiß es nicht.

Gestern haben wir, auf der Hin- und Rückfahrt ins Paradies, sage und schreibe 24 Schuhe gezählt.

Für mich ist und bleibt das wirklich ein Phänomen.

Zu Hause…

… ist unser Sohnemann seit gestern Abend.

Meine Güte, was war das für ein Tag.

Gestern Morgen schickte er mir eine WhatApp Nachricht, dass der erste Zug von Edinburgh nach London gecancelt wurde. Der zweite Zug fuhr 20 Minuten später. Dieser Zug hatte aber, auf dem Weg nach London, 20 Minuten Verspätung. Er schickte mir eine erneute Nachricht, dass er den ersten Eurostar nach Brüssel wohl nicht erreichen werde und ob ich ihn evtl. in Brüssel abholen könnte.

Ich hatte mir morgens schon sowas gedacht, war aber doch erschrocken. Brüssel ist ja nicht mal eben um die Ecke, sondern 3 Stunden (mindestens) weit weg.

Er war dann um 16 Uhr in London und schrieb, dass er den Zug tatsächlich nicht bekommen hat und gegen 20 Uhr in Brüssel sei…dort dann den Thalis nach Duisburg zu bekommen, war unmöglich, denn der fuhr schon um 19:30 Uhr.

Wir uns also auf den Weg nach Brüssel gemacht. Im dicksten Feierabenverkehr. Gegen 19 Uhr waren wir in Brüssel. Baustelle über Baustelle, keine Beschilderung zum Bahnhof. Ich bekam Schnappatmung. Irgendwie fanden wir den riesigen Bahnhof dann doch noch.

Der GöGa blieb bei den Hunden im Auto und ich machte mich auf die Suche nach der richtigen Ankunftstelle. Ich fand sie dann auch. Die Anzeigentafel verhieß nichts Gutes. Da stand: Ankunft 20:05 Uhr +25 Minuten. Na toll. Auch noch Verspätung.

Zwischendurch wurde durchgesagt, dass der Thalis, den er eigentlich anschließend nehmen sollte, ebenfalls Verspätung hatte und zwar satte 43 Minuten.

Nun denn, ich stand da so rum und wartete, da stand mein Kind auf einmal vor mir. Ach was sag ich Kind – ein Bär von einem Mann – meine Güte, wann ist er nur so erwachsen geworden? Er scherzte rum, zu welchem Gleis er jetzt müsste, ich könne ja nach Hause fahren, er nehme jetzt den Thalis, aber, der war dann doch schon weg und so machten wir uns auf den Weg zum Auto.

Um ziemlich genau 23 Uhr hab ich ihn vor seiner Haustüre abgesetz. Wir waren so müde, dass wir zuhause direkt ins Bett gegangen sind.

Jetzt freue mich auf das Wochenende, denn da wird er mit seinem Lap-Top herkommen und uns die Fotos seiner Reise zeigen. 😀

Anmerkung: Viele schimpfen über die Fahweise der Holländer….pfffttttt….die die schimpfen, haben noch nie die Belgier Auto fahren sehen. Das war unglaublich und dann die ganzen Baustellen. Boah.

Brüssel? Ich? Nie wieder!!!

Kompliment

Mein bester Freund hat mir heute ein wahnsinnig schönes Kompliment gemacht.

❤ Da guckt man durchs Fenster, sieht dich auf der Bank sitzen und denkt, dass da ein ganz anderer Mensch sitzt. ❤

Das ging runter wie Öl. Danke du Lieber du.

Lente?

Vorhin beim Jumbo. Ich packe meine Einkäufe ins Auto und sehen einen älteren Herrn, in KURZER Hose, der sein Fahrrad belädt. Als ich meinen Einkaufswagen wegbringe sage ich zu ihm:

„Mijn heer, zij in de korte broek? Het is zo koud.“

Er guckt mich an und grinst.

„Meisje, de zon schijnt. Kijk naar de blauwe lucht. De lente komt eeran.“

Dann stieg er auf sein Fahrrad und fuhr von dannen.

Ich zog meinen Schal noch etwas fester und fuhr mit dem Auto nach Hause. Die Heizung voll aufgedreht.
Brrrrrrrr.