Die Woche war

::gesehen:: Die Zahlen auf meiner Waage
::gehört:: Den lauten Verkehr auf der Autobahn
::gelesen:: Bücher über LowCarb Ernährung
::getan:: Haushaltskram
::gegessen:: Leckeres LowCarbBrot
::getrunken:: Köstritzer
::gefreut:: Über 15,4 Kilo weniger
::gelacht:: Über einen dummen Witz
::gedacht:: Das die Zeit viel zu schnell vorbei geht
::geplant:: Die Zeit in London zu genießen
::gekauft:: Kokosmehl, Guarkernmehl, Flohsamenschalen und noch einigers mehr, was nötig ist für eine LowCarbErnährung

 

Vorhin beim Lidl

Ein Begegnung der dritten Art, ein vollkommen in der Zeit zurückgebliebener älterer Herr….aber, von Anfang an.

Ich war, hier in Homberg, beim Lidl einkaufen. Im Laden war auch eine ca. 30 jährige Frau mit ihrer kleinen Tochter im Kinderwagen. Die Frau trug ein Kopftuch. Welcher Nationalität sie war, wußte ich da noch nicht.

Nun, sie kaufte ein, ich kaufte ein und „flirtete“ zwischendurch mit der Kleinen im Kinderwagen, die irgendwelchen Käse in der Hand hielt.

Als wir da nun an der Kasse standen, die Dame stand mit dem Kinderwagen hinter mir und hinter ihr stand der oben benannte ältere Herr, hab ich zur der Kleinen gesagt:

„Was  bist du denn für eine niedliche Maus?“

Ich denke, sie konnte noch nicht richtig sprechen, denn sie lachte mich nur an.

Die Mutter meinte dann in bestem Ruhrpott Deutsch: „Jau, dat is meine Kleene. Ne ganz Süße.“ Ich grinste.

Hinter uns tuschelte der Herr mit einem anderen Herrn…sehr leise, aber für die Frau sehr verständlich.

„Die soll dahin zurück gehen, wo sie her kommt. Was für ein Abschaum, die mit ihrem Kopftuch…“

Die Frau sah mich an, ich grinste und zuckte die Schultern, dann sagte ich:

„Lass die alten Herren mal Labern, von nix ne Ahnung, aber die Klappe aufreißen.“

Ohhhh, die Herren waren erbost.

Was ich mir denn einbilden würde und überhaupt, wie ich zu sowas – sie blickten die Frau von oben bis unten an – halten könnte?

„Nun, wir leben hier in einem freien Land und ich habe kein Problem damit, wenn jemand ein Kopftuch trägt, warum also sollte ich nicht zu der Frau halten?“

„Ja hören Sie mal, wer weiß wo die her kommt und was die hier einschleppt.“

Ich war für einen Moment sprachlos.

Die Frau dreht sich zu dem Mann um und sagt:

„Ich bin hier in Deutschland geboren, aufgewachsen, zum Gymnasium gegangen, hab mein Abitur gemacht, gehe arbeiten, zahle meine Steuern…im Übrigen genau wie mein Vater.“

Und ich sagte: „Und ihr Großvater hat vermutlich die Drecksarbeit unter Tage gemacht, für die sich Herren wie sie (da hab ich ihn von oben bis unten angeguckt) zu schade waren.“

Sprachlosigkeit. Für einen kleinen Augenblick.

Dann kam der Versuch eines Satzes, den ich den alten Herrn nicht aussprechen lies.

„Sowas wie dich hätte man bei…..“

„Schluss. Wenn Sie jetzt weiter sprechen, trete ich Ihnen so dermaßen in die Eier, dass Sie sich wünschen, man hätte es mit Ihnen gemacht.“

„Sie unterstüzten wohlmöglich auch die Ehe für alle. Was?“

„Jo – ist mir doch egal, wer seinen Schwanz oder seine Zunge wo reinsteckt.“

Die Frau biss sich auf die Lippe, um ihr lachen zu unterdrücken.

„Ach, und im übrigen…mich hätte man vermutlich früher auch ver….!“

„Wieso das denn?“

„Nun, mein Vater war Deutsch-Österreicher, meine Mutter Spanierin und mein Mann inst Niederländer. Ich bin das, was man gemeinhin als Bastard betitelt. Können Sie eigentlich einen reinen arischen Stammbaum vorweisen, oder warum spucken Sie hier so große Töne? Und wieso tragen Sie eigentlich ein Kreuz um den Hals? Müssen Sie jedem zeigen, dass Sie Christ sind?“

Nun, was soll ich sagen? Der Herr legte seine Einkäufe zur Seite und suchte das Weite.

Boah ey, sowat kann ich leiden.

 

Anruf von der Telekom

Am vergangenen Mittwoch hatten wir Besuch von einem Telkommitarbeiter.

Herr Jung besuchte uns am späten Nachmittag und war ein sehr freundlicher „Vertreter“ seiner Art.

Es ging darum, dass wir hier nun auch Glasfaserkabel haben (das heißt…bis zum nächsten Verteilerkasten, der ziemlich genau auf der Ecke unserer Straße steht…bis zu unserem Haus läuft es noch über ein Kupferkabel) und alles umstellen sollten.

Nachdem der Herr uns sehr kompetent beraten hat, unterschrieben wir den Vertrag für das Glasfasterinternet, welches deutliche schneller wird, als das, was wir jetzt haben und vom Preis her gleich bleibt.

Herr Jung verabschiedete sich mit den Worten: Willkommen im 21igsten Jahrhundert.

Mich ließ dieser Satz schmunzeln.

Im Laufe der letzten Woche bekamen wir dann die Unterlagen per Email zugeschickt. Alles gut.

Heute dann ging das Telefon. Ein Mitarbeiter von der Telekom. Er wollte sich erkundigen, ob bei dem Gespräch alles in Ordnung war und ob wir mit dem Vertreter zufrieden gewesen wären.

Das Telefon klingelt. Ich geh ran.
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Auto für Familie Ebert

Ein Auto für Familie Ebert…vielleicht könnt ihr ja auch helfen.
Lest euch die Geschichte vom kleinen Lenny durch…vielleicht kennt ihr ja auch jemanden, der jemanden kennt…..

lkwklaus-info

Hier wird EURE HILFE dringend benötigt!

TOLL WÄRE ES, WENN SICH EIN UNTERNEHMER FINDEN WÜRDE DER BEREIT IST EINEN PKW ZU SPENDEN!

Verzweifelte Eltern aus #Herten geben die Hoffnung auf ein Wunder nicht auf!

Hier etwas zu Lenny`s Geschichte :

Foto. Sued-Ems-Media

Unser Sohn Lenny hat 2013 mit 3 Jahren die Diagnose akute lymphatische Leukämie erhalten. Er kämpfte sich von einer Chemo zur nächsten. Von Koli Bakterien zur Schweinegrippe zu Pilzen in der Lunge und so weiter und so weiter. Er war so tapfer und erduldete alles. Sein Lebenswille ungebrochen. Er brachte die Therapie (Hochrisiko) hinter sich und war in der Erhaltungsphase. Er wurde eingeschult letzten Sommer, fand Freunde und liebt einfach das Leben.

Leider erhielten wir am 6.03.2017 die Nachricht „Der Krebs ist wieder da“ . Schockstarre war ausgebrochen! Seit Montag ist er nun wieder in der Klinik, wo er seinen ersten Therapie Block angefangen hat. Erneut wird…

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2 Monate

Vor 2 Monaten hast du deine letzte Reise angetreten…seitdem geht hier alles drunter und drüber.
Es ist nicht leicht, aber auch das werde ich, zusammen mit meinem Göttergatten, meistern.
Ich lasse mich nicht unterkriegen!!!

 

Aua

Einen Wadenkrampf, bei dem die Schmerzen so dermaßen groß sind, dass der Kreislauf in den Keller fährt

– so mit Schwindel, Ohrensausen, kaltem Schweiß und dem Gefühl, dass man jeden Moment umkippt –

braucht echt kein Mensch. *bäh*

Motto: Durchhalten

😀 😀 😀

Ich habe ne Diät gemacht…. War nicht schön….
Aber damit es für irgendwas gut ist, habe ich es aufgeschrieben.
7:00 Uhr – Mache mir Frühstück. Während die Fritteuse heiß wird fällt‘ mir ein… Ich mach Diät. Stelle die Fritteuse ab und esse eine Banane. Im Internet steht schwarzer Kaffee hat pro Tasse nur 1 Kalorie, super!
7:30 Uhr – Habe 22 Tassen Kaffee getrunken und bin nun sicher, ich kann tote Menschen sehen. Koffein ist Teufelszeug, ich esse noch eine Banane.
8:00 Uhr – Erscheine im Büro.
8:15 Uhr – Nina aus der Buchhaltung fragt warum mein Hemd voller Remoulade ist? Ich erkläre ihr, dass Banane pur nicht schmeckt. Bestätige, dass ich eine Diät mache…. Nina sagt ich muss viel trinken.
8:17 Uhr – Schicke den Praktikanten los, um 4 Kisten Wasser zu kaufen, brauche für 5 Flaschen 9 Minuten. Nina erscheint erneut und überreicht mir einen Briefbeschwerer, als Motivation sagt sie… Es ist ein im Acrylblock eingegossenes Ferrero Küsschen! Ich trinke noch etwas Wasser. Die Toten Menschen verschwinden nach und nach.
8:45 Uhr – Ich muss Pipi!
9:00 Uhr – Ich muss Pipi!
9:05 Uhr – Ich muss Pipi!
9:07 Uhr – Ich muss Pipi!
9:12 Uhr – Nina kommt mit den Quartalszahlen. Ich werfe einen kurzen Blick darauf, nicke entschlossen und muss dann Pipi!
9:30 Uhr – Frühstückspause: Werfe einen langen Blick auf meine mobile Fritteuse in der Schreibtischschublade… lache dann grimmig.
Nach 25 Minuten grimmigen Lachens erscheint ein Kollege und fragt warum ich weine?! Ich will aus der Haut fahren, habe aber einen unaufschiebbaren Termin… Ich muss Pipi!
10:00 Uhr – Zeit für einen Snack. Geht ein Schockoriegel?! Nein, natürlich nicht. Ich esse noch eine Banane. Nina erscheint erneut und erinnert
mich an das Meeting um 11:00 Uhr. Ich esse noch eine Banane! Nina meint ich pack das schon… ICH ESSE NOCH EINE BANANE! Nina sagt
ich soll stark sein, gesunder Geist, gesunder Körper und so… Ich nicke… Und esse noch eine Banane. Nina sieht mir zu, ich sehe ihr beim zusehen zu und esse noch eine Banane.
10:30 Uhr – Sitze auf der Toilette und habe entsetzliche Verstopfung. Pipi geht aber ausgezeichnet!
10:55 Uhr – Verlege das Meeting auf die Toilette.
11:00 Uhr – Meeting beginnt pünktlich. Soweit ich das hinter der Klotür hören kann sind alle da. Bei Tagesordnung Punkt 3 löst sich die Verstopfung wie von Zauberhand. Übertöne die Geräuschkulisse durch einen lautstarken Vortrag. Klo sieht aus wie nach einem Terror Anschlag.
11:40 Uhr – Surfe im Netz, unser Firmenklo ist bereits auf You Tube.
12:00 Uhr – Betrachte den Briefbeschwerer aus Acryl mit dem Ferrero Küsschen im Kern. „Was für eine Scheisse“
13:00 Uhr – „Ich muss was essen!“ … Der Betriebsrat meint die Mitarbeiter Toilette muss vielleicht abgerissen werden, Bananen scheiden also aus!
14:45 Uhr – Betrachte den Briefbeschwerer aus Acryl mit dem Ferrero Küsschen im Kern. „so ein alberner Dreck, wen soll das motivieren?“ Rieche am Tischkalender. Stinkt blöd, immerhin ist der Tag zur Hälfte rum.
15:00 Uhr – Ich fühle mich nicht gut.
16:00 Uhr – Der Assistenzarzt meint das die Narkose nach gar nichts schmeckt, ich jetzt aber trotzdem die Maske aufsetzen und einatmen müsse. Ich frage ob ich es bis 17:00 Uhr zurück ins Büro schaffe?! Er äußert milde bedenken da zuerst die Bauchdecke geöffnet und der Acrylblock entfernt werden muss.
Am nächsten morgen, 7:00 Uhr – Visite: der Chefarzt meint der Acrylblock wäre völlig unkompliziert zu entfernen gewesen aber der Tischkalender hätte sich
ziemlich verkeilt. Werde noch 3 Wochen hier bleiben müssen. Schonkost… Verliere in 3 Wochen 23 Kilo.
19. Februar – Bin zuhause, schlank wie ein Reh….
Ihr seht…man muss es nur richtig machen