Wanderung

Heute haben wir eine kleine Wanderung gemacht.

Es gibt hier unglaublich viel Land und Berge um uns herum, aber leider nur sehr wenige Wanderwege. Da wir nicht unbedingt nur Straße laufen wollten, haben wir uns einen Weg gesucht, der zwar nur 4,7 km lang ist, aber einiges zu bieten hatte. Wie gesagt…Berge und dazu Schotterweg und ne mega Aussicht auf die Genner Bucht und die Ostsee.

Los ging es am Ferienhaus…
DSC_4396…über die Molleforte…

…bis an den Strand der Barso Fähre.

Wir laufen ein kleines Stück Straße und dann über Lonholt…

…um an den Loddenhoj Stand zu kommen.

Von dort aus laufen wir über den Loddenhojvej zurück zum Ferienhaus.
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Die Hunde sind platt und schlafen erst mal ne Runde…wir fahren kurz zum Einkaufen, denn das Wetter lässt es zu, dass wir heute Abend den Grill anwerfen.

Storebeltbrücke

Das war ein herrlicher Ausflug gestern. Bei bestem Sonnenscheinwetter haben wir uns gegen 10 Uhr auf den Weg zur Storebeltbrücke – der Brücke über den großen Belt – gemacht. Knapp zwei Stunden haben wir für die Fahrt gebraucht. Der Anblick war überwältigend.

Vor nicht ganz zwei Jahren waren wir schon mal dort…da sind wir aber mit einem Schiff der Color Line auf dem Weg nach Oslo unter ihr drunter her gefahren. Gestern sind wir drüber gefahren und das war ein irres Gefühl und ein wahnsinns Ausblick.

Ach, was soll ich noch weiter quatschen, hier kommen die Bilder.

Aufgenommen von Korsor aus, nachdem wir über die Brücke gefahren sind.

Anschließend waren wir noch im Korsor Hafen.

Irgendwann sind wir dann wieder zurück gefahren und ich konnte nicht wiederstehen, ein paar Fotos, während der Fahrt über die Brücke, aus dem Auto herraus, zu machen.

In Nyborg haben wir dann nochmal angehalten und von dort aus ein paar Fotos gemacht.

Anschließend ging es zurück nach Aabenraa. Das war ein wirklich toller Tag.

Heute lassen wir es mal ruhig angehen und fahren nirgendwo hin. Muss auch mal sein.

 

 

Dänemark Urlaub

Ihr Lieben,

eigentlich war diese Seite auf privat gestellt, aber, mir fehlt das Schreiben schon ziemlich und so hab ich beschlossen, meinen Blog wieder aufzumachen. 😀

Zur Zeit sind wir in Aabenraa / Dänemark im Urlaub. Es ist wundervoll hier. Absolute Ruhe und Erholung sind angesagt. Der ganze Mist zuhause kann jetzt mal warten. 😉

Unser Domiziel heißt Lillebo

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und liegt mitten im Nirgendwo, 800 Meter vom kleinen Belt zwischen Genner Bucht und Aabenraa Fjord entfernt.

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Es ist hier sehr ländlich und wir fühlen uns Pudelwohl.

Seitdem wir am letzten Samstag hier angekommen sind, ist das Wetter absolut traumhaft. Allerdings für die Landwirtschaft wohl nicht so gut, dann Dänemark ächtst unter einer Trockeperiode. Die höchste Brandgefahrstufe ist bereits ausgerufen worden.

Wir genießen es hier dennoch, waren sowohl schon zu Fuß als auch mit dem Fahrrad unterwegs.

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Mit dem Auto haben wir bereits einen Tagesausflug zur Insel Romo gemacht. Dort kann man mit dem Auto auf den Strand fahren und wir waren überrascht, wie sauber es dort trotzdem ist. Der Strand ist wohl an die 300 Meter breit und man läuft erst mal ewig lange, ehe man an der Nordsee ist.

Gestern hatte mein „alter Mann“ Geburtstag. 68 ist er geworden. Wir haben den Tag am Strand verbracht

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und abends lecker gegrillt.

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Heute wollen wir zur „Großen Belt Brücke“ und deshalb mach ich jetzt auch Schluss und hol den GöGa aus dem Bett. 🙂

 

Tagesausflug…

…zur Geisterstadt Doel beim Kernkraftwerk Doel / Belgien.

Wir sind in Breskens und haben uns, nach einem Tipp von einer Freundin, aufgemacht, um die Geisterstadt Doel in Belgien zu erkunden.

Die Fahrt dort hin geht über Land, denn wir haben alle Zeit der Welt. Als wir das Kraftwerk entdecken, macht sich, zumindest in meinem Bauch, ein echt komisches Gefühl breit.

Als wir schließlich in den Ort hinein fahren, wird unsere Stimmung echt bedrückend. Das Kraftwerk überragt alles, riesige Dampfwolken steigen aus den Kühltürmen und die Häuser im Ort sind alle mit Metalplatten verriegelt und verammelt.

Wir stellen das Auto ab, holen die Hunde aus den Kofferraum und steigen erst mal die Treppen zum Deich hoch. Das Bild ist toll. Vor uns liegt der Hafen von Antwerpen und ein Schiff der Grimaldi Line fährt gerade hinein. Der Blick auf das Kraftwerk allerdings ist wirklich bedrückend und komisch. Für nichts in der Welt würden wir hier wohnen wollen.

 

Anschließend steigen wir den Deich wieder runter und erkunden das kleine Dorf.

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Nur ganz wenige Häuser sind noch bewohnt. Ursprünglich sollte das Dorf abgerissen werden, damit der Hafen von Antwerpen vergrößert werden kann, aber es regt sich harter Widerstand und momentan tut sich da nichts  und so „gammelt“ das Dorf vor sich hin.

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Die Fenster und Türen sind, wie schon geschrieben, mit Metallplatten verriegelt. Man kann Vandalismusspuren sehen und Graffiti. Viele Graffiti. Durch die Metallplatten wurden einige, der wirklich tollen, Graffiti beschädigt und sind nun nicht mehr wirklich ansehnlich. So wie diese Ratte hier.

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Andere sind aber noch toll erhalten.

 


In den Straßen sieht man keine Menschen. Krähen und Tauben haben das Dorf erobert.

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Allerdings werden ganze Busladungen an Menschen rangekahrt, damit sie sich das Geisterdorf und das Kernkraftwerk angucken können. Belgier, Deutsche, Franzosen…wir finden das echt unglaublich.

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Die Dorfkirche ist noch intakt und auch der Friedhof neben an. Die Glocken haben geläutet, als wir da waren.

 

Auch das alte Mädcheninternat Sint Cornelius Gesticht von 1938 blieb von den Graffiti nicht verschont. Es ist eigentlich schade, dass man in die Gebäude nicht hinein kann.

 

Ein wenig Kunst ist auch noch zu finden. Verwunderlich, dass sie nicht zerstört wurde.

 

Tiefgreifende Poesie
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Ich hab mal versucht das zu übersetzten:

Später, wenn die vielen schönen Erinnerungen
den Platz meiner Trauer eingenommen haben,
könnte ich vielleicht ausdrücken
was ich jetzt nur unter ( mit) Tränen erzählen kann

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Es gibt Spreu und Körner (Weizen)
Der Herr kümmert sich darum
Beide sind verloren
Von wieso oder warum keine Spur.

Wir steigen nochmal auf den Deich und ein riesiges MSC Schiff fährt gerade in den Hafen ein. Die Viviana ist 400 Meter lang und 58 Meter breit. Sie hat einen Tiefgang von 12.6 Meter.

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Nachdem die Hunde und auch wir getrunken haben, verlassen wir das Dorf am Kernkraftwerk.

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Es kommen uns noch mehr Busse entgegen und wir schütteln nur mit dem Kopf. Für ein Foto von den alten Tankstellen halte ich nochmal an.

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Das Dorf
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liegt nun wieder hinter uns und der letzte Blick auf das Kraftwerk ist doch etwas ängstlich. Denn der Betreiber wirbt mit sicherem Strom und das treibt uns, bei der derzeitigen Berichterstattung, echt die Tränen in die Augen.
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Schottland

Mein Sohnemann treibt sich ja derzeit in Schottland rum.

Losgefahren ist er hier am Dienstag Morgen und am Abend war er in Edinburgh. Dort erwartete ihn jede Menge Schnee, aber auch tolle Eindrücke. Ich hab nette Fotos gesehen. 😀

Nun ist es so, dass GB gerade im Schnee versinkt und es war nicht klar, ob er heute weiter fahren kann. Züge fahren nicht, aber die Coaches (Busse)

Gerade ist er in Glasgow angekommen und fährt heute Abend weiter nach Orban. Dort bleibt ein paar Tage und fährt dann weiter nach Glencoe und Inverness.

Ich sollte es nicht sein, aber ich bin sowas von neidisch.

Boah, wenn man ein wenig im Netz rumstöbert und Bilder guckt….was für tolle Ecken er sich da ausgesucht hat. *schwärm* Ich hab heute aber festgestellt, dass es ihn, genau wie meinen Mann und mich, immer Richtung Meer zieht.